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Monatlich ein neuer Eintrag! Und ein Hauch von Himmel...

Wissenswertes - Nachdenkliches - Wunderbares - Wertvolles - Herz erwärmendes - Berührendes


 
Januar 2011 Mai 2011 September 2011 Januar 2012 Mai 2012  
Februar 2011 Juni 2011 Oktober 2011 Februar 2012  
März 2011 Juli 2011 November 2011  März 2012  
April 2010 August 2011 Dezember 2011 April 2012  

Mai 2012
Freuden sind Geschenke des Schicksals,
die ihren Wert in der Gegenwart erweisen.

Leiden dagegen sind Quellen der Erkenntnis,
deren Bedeutung sich in der Zukunft zeigt.

(Rudolf Steiner)

April 2012

Ein Tag wird kommen

Ein Tag wird kommen
ganz bestimmt.
Ein jüngster und
ein schönster.
Die Blumen werden
singen
und der Paradiesgarten
erscheint in
Regenbogenfarben.

Die dunklen Nächte
zerrissen von
Scheinwerfern des Kampfes
verweint in endlosen
Stunden
- alles vergessen.
Die Spaltung des Atoms
wird rückgängig
gemacht.

Ein Tag wird kommen
blutrote Sonne am Himmel
wogende Äcker
im Tau.
Oh, wie ich mich freue.
Der Krieg ist vorbei.
Der Hass hat keine Macht.
Ich liebe euch
ihr Gespenster des
Alptraums
gesellt euch zu uns
zu den Schafen
zu den starken Kämpfern
des Glücks.

(Peter Morger; 1955-2002, Appenzeller Schriftsteller, Journalist und Fotograf)


März 2012

Über die Geduld


Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit...

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

(Rainer Maria Rilke)


Februar 2012

DAS WOMIT WIR UNS NICHT AUSEINANDER SETZEN, BEGEGNET UNS ALS SCHICKSAL.

(C.G. Jung)


Januar 2012

In der Ruhe liegt die Kraft
 
Je stiller und ruhiger wir sind, umso mehr hören wir.
Je langsamer wir leben, umso mehr Zeit haben wir.
Je mehr Liebe wir verschenken, umso reicher ist unser Herz.

Zukunft und Vergangenheit leben von Bildern, Vorstellungen und Erinnerungen.
Wir wissen nie so genau, ob die Zukunft die Vergangenheit schafft oder die Vergangenheit die Zukunft. Die Wirklichkeit aber liegt nur in der Gegenwart, im Moment, ist winzig klein, friedlich und still.


Alles und Nichts.
Frei und verbunden.


Dezember 2011

Das kleine Licht

Es war einmal eine kleine Lampe. Sie verbreitete ein freundliches, kleines Licht. Immer, wenn die Menschen sich nach Wärme, Geborgenheit, Gemütlichkeit sehnten, zündeten sie dieses kleine Licht an. Die Menschen fühlten sich wohl in ihrem Schein. Und auch die Lampe war mit sich und der Welt zufrieden - bis zu dem Augenblick, als sie entdeckte, dass es hellere Lichter gab als ihres.

Da wurde sie traurig. "Ich bin ja nur eine kleine Funzel!" sagte sie - und schämte sich vor den dicken Glühbirnen, grellen Scheinwerfern und hellen Neonröhren. Sie träumte davon, auch einmal so hell zu leuchten wie die Glühbirne, so weit zu scheinen wie der Scheinwerfer, so weißes Licht zu verströmen wie die Neonröhre. "Könnte ich doch auch so eine große Lampe sein", seufzte sie. Gott hörte ihr Seufzen - und erhörte sie. Er verwandelte das kleine Licht in eine helle Lampe.

War das eine Freude: In alle Ecken, die ihr bisher verborgen waren, kam sie mit ihrem Licht, jeden Winkel konnte sie ausleuchten, nichts blieb ihr mehr verborgen. "Endlich ein großes, ein helles Licht!", jubelte sie eitel - und sie wartete darauf, dass auch die Menschen sie bewunderten ob ihres hellen Lichtes.

Aber das war gar nicht der Fall. Sie leuchtete in einem Zimmer, in dem ein kleines Kind war. Als man das Licht anschaltete und sie zu leuchten anfing, fing das Kind an zu schreien, so geblendet war es. Man wechselte die helle Lampe gegen ein kleines Licht aus, und das Kind wurde ruhig.

Dann kam sie in ein Krankenzimmer als helle Deckenleuchte. Ganz enttäuscht war sie, als die Patienten baten: "Schwester, machen Sie bitte das helle Licht aus, das tut ja weh!"

Und das kleine Licht, das nun eine grelle Lampe war, sehnte sich nach seiner früheren Gestalt: Wäre ich doch wieder eine kleine Leuchte, dann könnte man sich in meiner Umgebung wohl fühlen.

(Willi Hoffsümmer)


November 2011
Jetzt und hier
einfach ganz Mensch sein.
Jetzt und hier
einfach sein,
ganz sein,
Mensch sein,
ganz einfach Mensch sein.
(Max Feigenwinter)

Oktober 2011
Die Vergangenheit muss reden
und wir müssen zuhören.
Vorher werden wir und sie
keine Ruhe finden.
(Erich Kästner)

September 2011
Nur wer loslässt, bekommt die Hände frei!

August 2011
Der Duft der Rose verbleibt immer in der Hand derer, die sie überreichen.

Juli 2011

Auf der Suche nach der Liebe

Es war einmal eine Frau, die auf der Suche nach der Liebe war. 
Zuerst suchte sie in ihrem eigenen Dorf. Sie ging herum und fragte jeden Mann und jede Frau: „Sag, liebst du mich?“ 

Die meisten lächelten unsicher und mitleidig, einige aber reagierten auch verärgert. Hier fand die Frau nirgendwo die Liebe. So beschloss sie, so lange in der Welt herumzureisen, bis sie die Liebe gefunden hatte. Gesagt, getan. Doch überall erlebte sie dasselbe, wie schon in ihrem eigenen Dorf: Menschen, die allenfalls freundlich waren, in schlimmeren Fällen aber sogar böse wurden. Weit und breit keine Liebe. 

So kehrte sie traurig in ihr Dorf und in ihr Haus zurück. Müde streifte sie die staubige Kleidung ab und nahm ein Bad. Beim Blick in den Spiegel hielt sie inne. Aus der Gewohnheit heraus stellte sie die Frage, mit der sie so lange durch die Welt gereist war:„Sag, liebst du mich?“ Und da wuchs ein Gefühl in ihr und sie sah sich nicken. 

Als sie am nächsten Tag unter die Leute ging, erkannte sie die Liebe überall. Sie hatte sie gefunden, denn: sie liebte!


Juni 2011

Flieg los!

Breite die Flügel der Zuversicht aus
und steige auf in den weiten Himmel
deiner Möglichkeiten.
Wann, wenn nicht jetzt,
wo, wenn nicht hier,
wer, wenn nicht du?
Mach deine Träume wahr!
(Jochen Mariss)


Mai 2011

Die Nadel
Ein alter Mann in einem kleinen Dorf lief eines Tages suchend auf dem Dorfplatz auf und ab.
Bald schon kamen die Bewohner und wollten suchen helfen.
Einer fragte den Alten: "Was hast du denn verloren?"
"Meine Nadel." erwiderte der Alte.
Und alle suchten nun ganz aufmerksam nach der Nadel.
Nach einiger Zeit stellte ihm einer die Frage: "Kannst du uns sagen, wo genau du die Nadel verloren hast?"
"Ja, in meinem Zimmer."
Da hörten alle auf zu suchen und schauten fragend zu dem Alten.
Er schaute sie alle sehr ernst an und sprach langsam und bedächtig: "Ich wollte euch nur ein Bild geben – Ihr sucht im Außen, was Ihr im Inneren verloren habt. Da werdet Ihr es nie finden."


April 2011
Im Reden wahr
Im Denken klar
Im Herzen rein
Bin ich bestrebt zu sein!

März 2011

Leben
einzeln und frei,
wie ein Baum,
und brüderlich,
wie ein Wald,
das
ist unsere Sehnsucht.
(Nazim Hikmet)


Februar 2011
Die einzige Freiheit des Menschen besteht darin,
sich selber zu finden und zu wählen!

Januar 2011

Das Tao und die beiden zentralen Gesetze des Schicksals

Je mehr Verbote es gibt, desto weniger ehrlich werden Menschen sein.
Je mehr Waffen es gibt, desto weniger sicher werden die Menschen sich fühlen.
Je mehr Hilfsgelder es gibt, desto weniger selbstbewusst werden Menschen sein.
Daher sagt der Meister:
Ich lasse das Recht los, und die Menschen werden ehrlich und fair.
Ich lasse die Wirtschaft los, und die Menschen werden wohlhabend.
Ich lasse die Religion los, und die Menschen werden heiter und ruhig.
Ich lasse das Verlangen nach Allgemeinwohl los, und das Wohl verbreitet sich so allgemein wie das Gras.


Dezember 2010
Weihnachtsgeschenk
Im Loslassen Halt finden bedeutet für uns in unserem persönlichen Unterwegssein, aber auch für unsere Arbeit: uns Tag für Tag ein Stück weit nackt und bedürftig auf den Weg schicken zu lassen. Offen bleiben für das Geschenk des Augenblicks, für das, was uns entgegen kommt. Zulassen dessen, was uns geschehen will und ein "sich bewegen lassen" von jener göttlichen Liebe, die uns weg von sicheren Tempeln und Fleischtöpfen durch die Wüste in die Freiheit mit uns selbst führen will. Und ahnen lässt, dass - neben unserem verantwortungsvollen Tun und Handeln - letztendlich alles im Leben ein Geschenk ist.

November 2010

Die unten stehende Geschichte zeigt, dass auch im hohen Alter noch Veränderungen im Leben möglich und auch wichtig sind. Es ist nie zu spät...Auch wenn es leider nicht möglich war, die Geschichte in guter Qualität auf den Bildschirm zu bringen, lohnt sich die Mühe, die Worte zu entziffern. Tipp für Vergrösserung: unten rechts in der Taskleiste die Ansicht um mehr als 100% verändern.
Viel Freude und goldene Herbsttage!

 

Oktober 2010

Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht. Sondern gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.
(Antoine de Saint-Exupéry)


September 2010
There are two ways to live your life.
One is as though nothing is a miracle.
The other is as though everything is a miracle.

(Albert Einstein (1879-1955)

August 2010
Die Blume des Lebens - The Flower of Life
Die Blume des Lebens (Flower of Life)
Blume des Lebens - erblühe, erfülle diesen Raum mit Licht, Klarheit und Heilung.
Ihr Engel, kommt, schützt und begleitet all meine Handlungen, auf dass sie für alle Wesen in jeder Dimension,
mit der ich erkennbar oder im Verborgenen verbunden bin, zum Segen werden.
Alles ist von dem Einen durchdrungen und entfaltet sich aus ihm.
Die Blume des Lebens erblüht in meinem Leben und sendet ihren heiligen Segen in alles, womit ich verbunden bin.

(Die Blume des Lebens ist eine heilige geometrische Figur und universelles Schöpfungssymbol)

Juli 2010
Alles ist wichtig, nicht obwohl du und alles, was du liebst ein Ende findet, sondern deswegen.
(Ronald F. Currie)

Juni 2010

Ein menschliches Wesen ist Teil eines Ganzen, welches wir "Universum" nennen, ein Teil, begrenzt in Zeit und Raum. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas vom Rest Getrenntes - eine Art optischer Täuschung unseres Bewusstseins. Diese Täuschung ist eine Art Gefängnis für uns, das uns auf unsere Wünsche reduziert und auf Gefühle zu uns nahestehenden Personen. Unsere Aufgabe ist es, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir die Kreise unseres Mitgefühls erweitern, bis wir alle lebeneden Wesen und die Natur in ihrer ganzen Schönheit lieben können.
(Albert Einstein)


Mai 2010
Während aller Atemzüge, die mir gegeben sind:
Möge ich durch Bewusstsein, Weisheit und Mitgefühl wachsen!
Mögen diese Reflexionen in mir Staunen, Vertrauen, Dankbarkeit und Zuneigung für die Segnungen des Lebens wecken.
(Jeffrey Brantley)

April 2010
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
(Hermann Hesse)

März 2010
Es geschieht nichts, wenn die Zeit nicht reif dazu ist.
Aber es wird nichts ungeschehen bleiben, wenn die Zeit reif ist.

Februar 2010

Jeder Mensch ist ein einmaliges Tor zur Wahrheit!
(Oskar Marcel Hinze)


Januar 2010
Neue Ideen brauchen Raum. Körper und Seele brauchen neue Herausforderungen. Die Zukunft ist Gegenwart geworden, und alle Träume ausser denen, die auf Vorurteilen aufbauen, werden Gelegenheit bekommen, sich zu verwirklichen. Wichtiges bleibt, Unwichtiges verschwindet.
 
(Zitat aus dem Buch „Krieger des Lichts“ des brasilianischen Schriftstellers Paulo Coelhos)

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